Donnerstag, 23. Mai 2013

Ratatouille mit Baguettebrot und Zitronenbutter

Ratatouille
Bonjour. Bonjour? Jawoll,denn auf dem 87. Geburtstag meiner Tante Lotte habe ich am letzten Wochenende erfahren, dass meine Urgroßmutter Französin war. Eigentlich hatte ich Tante Lotte nach alten Familienrezepten fragen wollen.Insbesondere aus dem Danziger Raum, woher die Familie meines Vaters stammt. Aber das interessierte Tante Lotte nicht sonderlich. Zwar sprach sie kurz über die Bedeutung von guter Butter, schweifte dann aber ab und erzählte stattdessen von ihren Großeltern und Oma Antonie." Die war ja Französin." Bitte? Davon wusste ich nichts und bin hoch erfreut, dass meine Familie immer internationaler wird. Erst von ein oder zwei Jahren entdeckte ich, dass ich einen italienischen UrUrgroßvater habe, der Gerichte wie Pasta Schuta in die Familie brachte.Und nun noch eine französische Urgroßmutter. Ist das schon ein Migrationshintergrund? Ich würde sagen JA! Ich werde nun verstärkt in die Ahnenforschung einsteigen.Mal sehen, was ich noch Interessantes herausfinde. Im Blog wird es heute natürlich französisch. Ich koche Ratatouille.Ein Schmorgericht mit Auberginen, Zucchini, Zwiebeln, Knoblauch und Tomaten und Kräutern der Provence.

Zutaten für das Ratatouille: eine Zucchini, eine Aubergine, eine Zwiebel, eine Knoblauchzehe, eine Paprika, eine Dose Tomaten. Sowie folgende Kräuter: Basilikum, Majoran, Oregano, Rosmarin, Lavendel, Salbei und Thymian. Die Menge reicht für drei bis vier Personen.
Mein Kräutergarten
Bis auf den Majoran bekommt man derzeit alle Kräuter frisch auf dem Markt. Ich habe sie zum Glück alle im Garten. Man kann natürlich auch zu einer schnöden Mischung getrockneter Kräuter der Provence greifen.Mit frischen Kräutern ist es aber viel leckerer.

Baguette
Zubereitung: Zunächst das Gemüse in möglichst gleich große Stücke schneiden. In einer Pfanne mit Öl zunächst die Auberginen für 4-5 Minuten anbraten. Dann das restliche Gemüse hinzu geben und alles noch einmal zwei bis drei Minuten braten. Dann die Tomaten in die Pfanne geben. Lavendel und Rosmarin tue ich an dieser Stelle ebenfalls hinzu.Das ganze rund 15 Minuten schmoren lassen.Zum Schluss die restlichen gehackten Kräuter hinzugeben, salzen und pfeffern.
Zitronenbutter
Zu dem  Ratatouille passt natürlich französisches Baguettebrot.
Dazu kann man eine Kräuterbutter oder  frische Zitronenbutter machen. Dafür reibe ich eine Zitrone ab und mische die Zitronenschale mit 60 g Butter, gebe eine Knoblauchzehe und etwas Basilikum hinzu, sowie Salz und Pfeffer. Die Buttermischung püriere ich mit dem Pürierstab.

Auch neue Kartoffeln schmecken lecker dazu. In dem Fall am liebsten Pellkartoffeln. Wer mag, kann bereits vorgekochte Kartoffeln gleich in das Ratatouille geben.
Ich wünsche euch guten Appetit.Ich überlege mir derweil weitere französische Gerichte und werde versuchen, Tante Lotte doch noch das eine oder andere Gericht zu entlocken, denn ich bin sicher, dass Urgroßmutter Antonie französische Gerichte mit in die Familie gebracht hat.






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