Donnerstag, 30. Juli 2015

Gefüllte Zwiebeln mit Kartoffelstampf

Heute wird es deftig! Es gibt gefüllte Zwiebeln mit Sojahack und Kartoffelstampf.

Zutaten: zwei große Gemüsezwiebeln, 50g Sojagranulat, Gemüsebrühe, eine Paprika, eine Knoblauchzehe, eine  halbe Dose Tomatenstücke, geriebener Käse

Zubereitung: Zunächst die Zwiebeln rund 35 Minuten in Salzwasser garen. Dann die oberen Hälften abschneiden und die Zwiebeln vorsichtig aushöhlen. Die Füllung zubereiten: Das Sojagranulat mit heißer Brühe übergießen und zehn Minuten quellen lassen. Die Paprika in Stücke schneiden und die Knoblauchzehe klein hacken. In heißem Öl anbraten. Das Sojahack hinzugeben und mit den Tomatenstücken ablöschen. Zehn Minuten köcheln lassen. Pfeffern und Salzen. Die Füllung in die Zwiebeln geben und mit Käse bestreuen. Bei 200 Grad für zehn bis fünfzehn Minuten in den Ofen, bis der Käse zerlaufen ist. Fertig. Dazu passt Kartoffelstampf. Guten Appetit!

Mittwoch, 22. Juli 2015

Pommersche Kirschsuppe mit Klieben


Ein Sommergericht aus meiner Kindheit kommt heute auf den Tisch: Kirschsuppe mit Klieben. Klieben sind kleine Mehlklößchen. Die Suppe wird warm gegessen und als Hauptgericht serviert- es ist also kein Dessert.

Zutaten: ein Pfund Sauerkirschen, einen halben Liter Kirschsaft oder Kirsch-Apfelsaft, drei Esslöffel Mehl, ein Ei, zwei Esslöffel Agavendicksaft, eine Prise Salz, eventuell etwas Stärke



Frische Kirschen
Zubereitung: Für die Kirschsuppe kann man frische Kirschen verwenden- gerade gibt es viele Früchte frisch auf dem Markt- oder Kirschen aus dem Glas. Wenn man frische Kirschen verwendet, müssen diese gewaschen, entsteint und rund 10 Minuten weich gekocht werden. Mit Kirschen aus dem Glas geht es natürlich schneller. Diese werden zusammen mit dem Kirschsaft aufgesetzt und zum Kochen gebracht. Der Teig für die Klieben geht ebenfalls schnell: drei Esslöffel Mehl, ein Ei, zwei bis drei Esslöffel Agavendicksaft und  eine Prise Salz verrühren. Wenn die Suppe kocht, den Teig mit einem Dessertlöffel oder Teelöffel abstechen und direkt in die Kirschen fließen lassen. Im Niederdeutschen nennt man das kleckern und klieben.Daher kommt der Name für dieses Gericht. Rund fünf Minuten köcheln lassen. Es ist völlig okay, wenn die Klieben ein bisschen  unförmig sind. Die Suppe kann man mit etwas Stärke auch noch andicken. Fertig. Die Kirschsuppe wird in einem tiefen Teller angerichtet und warm serviert. Guten Appetit!

P.S: Aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Ernährungslehre wirken Sauerkirschen erfrischend.

Dienstag, 14. Juli 2015

Gurkensalat mit Dill und Sauerrahm

Gurkensalat mit Dill und Sauerrahm
An heißen Tagen isst man gern erfrischende,leichte Gerichte. Da kommt ein Gurkensalat gerade recht.Auch als Beilage zu Backkartoffeln mit Quark oder als Topping auf einem Käse-Sandwich. Heute habe ich eine Variante mit Sauerrahm und Dill ausprobiert. 

Zutaten: eine Salatgurke, drei Esslöffel Öl, ein Esslöffel Essig, etwas gehackte Petersilie und Dill, ein Spitzer Agavendicksaft, eine Messerspitze Senf, zwei bis drei Esslöffel Sauerrahm, Salz und Pfeffer.


Zubereitung: Die Gurke schälen und in sehr feine Scheiben schneiden. Salzen und rund zehn Minuten zur Seite stellen. Das Dressing besteht aus drei Esslöffeln Öl, einem Esslöffel Essig, etwas gehackter Petersilie und Dill, einem Spitzer Agavendicksaft, eine Messerspitze Senf, Salz und Pfeffer. Zum Schluss zwei bis drei Esslöffel Sauerrahm hinzugeben. Alles gut mit einander verrühren. Salatgurken bestehen zu einem Großteil aus Wasser. Durch das Salzen verlieren die Gurken Wasser, was dazu führen kann, dass das Dressing verwässert wird und der ganze Salat nicht mehr schmeckt. Da hilft folgender Trick: Die gesalzenen Gurken zwischen den Handflächen leicht ausdrücken, so dass das überschüssige Wasser austreten kann. Erst danach zu dem Dressing geben, das ruhig etwas dickflüssig sein kann. Noch ein Wort zum Dill: Nicht jeder mag Dill. Ich nehme auch nur kleine Mengen und gebe auch noch gehackte Petersilie hinzu. Wichtig ist, frische Kräuter zu nehmen, die viel besser schmecken als getrocknet und gerade in Hülle und Fülle im Handel sind.Wer gar keinen Dill mag, lässt ihn einfach weg und nimmt nur die Petersilie. Oder probiert die asiatische Variante. Fertig. Guten Appetit!

Freitag, 3. Juli 2015

Fruchtiges Zitronensorbet mit Johannisbeeren

Zitronensorbet
Sauer macht lustig. Und bei diesen Temperaturen kann man eine Erfrischung gut gebrauchen. Deshalb gibt es heute Zitronensorbet, das man ohne viel Aufwand zubereiten kann. Dazu herrlich saure Johannisbeeren.

Zutaten:drei Bio-Zitronen, etwas Apfelsaft, zwei bis drei Esslöffel Agavendicksaft, Früchte der Saison wie Johannisbeeren, Blaubeeren oder Himbeeren, einige Basilikumblätter

Zubereitung: zwei Zitronen abreiben, den Saft von drei Zitronen auspressen und  zusammen mit der gleichen Menge an Apfelsaft in einen Topf geben, Agavendicksaft hinzu geben und kurz aufkochen lassen. Ich mag das Sorbet süß-sauer, daher hab ich nur wenig Agavendicksaft genommen. Wer 's süßer mag, nimmt einfach mehr. Gut zum Zitronensorbet passen auch ein paar Basilikumblätter.Alles pürieren und abkühlen lassen. In ein Gefäß füllen und ins Eisfach stellen.Nach ein bis zwei Stunden die Sorbetmasse mit dem Löffel auflockern. Nach zwei bis drei Stunden ist das Sorbet fest genug und kann mit einem Eisportionierer angerichtet werden. Dazu passen Früchte der Saison. Ich habe rote Johannisbeeren genommen. Möglich sind natürlich auch Erdbeeren, Himbeeren oder Blaubeeren. Fertig. Guten Appetit!